Herzlich Willkommen - Praxis für traditionelle chinesische Medizin

TCM-Praxis in den Nymphenburger Höfen

Auf diesen Seiten finden Sie alle Informationen rund um meine Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin in München Maxvorstadt.

Alles Wissenwerte über TCM und den TCM-Behandlungsverfahren Akupunktur, Moxibustion, Schröpfen, Gua-Sha, chinesischer Kräuter- und Ernährungstherapie, Tuina für Kinder und Jade Meridian Massage, naturheitliche Schönheitsakupunktur und
Tai Ji Chu Zhen (Akupunktur ohne Stechen).

Wenn Sie weitere Fragen haben oder mehr Informationen zu einem unserer Themen benötigen, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per Mail gerne zu Ihrer Verfügung.

Bitte haben Sie Verständnis dass wir als reine Terminpraxis bitte keine Besuche ohne vorherige Terminvereinbarung annehmen können, vielen Dank schon mal.

Herzliche Grüße,

Ihre Xiaoling Guo, TCM-Heilpraktikerin

HeilpraktikerIn mit Zulassung der Landeshauptstadt München - Referat für Gesundheit und Umwelt

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Gua Sha - die Anwendung - 刮痧演示

Gua Sha (chinesisch für „Schaben bei akuten Krankheiten“) ist eine traditionelle ostasiatische Therapiemethode, bei der mit abgerundeten Werkzeugen – meist aus Horn, Jade oder Edelstahl – unter Druck über eingeölte Hautareale gestrichen wird. In der modernen Biomedizin wird die Methode der instrumentengestützten Weichteilmobilisation (Instrument-Assisted Soft Tissue Mobilization, IASTM) zugeordnet.

Gua Sha regt die Durchblutung und den Lymphfluss an und kann dadurch Verspannungen und muskuläre Verhärtungen lösen. Aus Sicht der TCM unterstützt sie den freien Fluss von Qi und Blut und kann Stagnationen und Spannungszustände im Gewebe reduzieren. Die Behandlung wirkt häufig entspannend, wohltuend und revitalisierend und kann das Körpergefühl sowie die Beweglichkeit verbessern.

Physiologische Wirkmechanismen

Mikrozirkulation & Hyperämie: Laser-Doppler-Messungen zeigen, dass die Reibung eine unmittelbare, bis zu vierfach erhöhte Mikrozirkulation im behandelten Gewebe auslöst, die über mehrere Tage erhöht bleibt.

Extravasation & Petechienbildung: Der gezielte mechanische Druck führt zu transienten subkutanen Mikroblutungen (Petechien/Ekchymosen).

Zelluläre Entzündungshemmung: Der Abbau des extravasierten Hämoglobins induziert das Enzym Hämoxygenase-1 (HO-1). HO-1 wirkt stark antioxidativ, antiinflammatorisch und moduliert die zelluläre Immunantwort.

Myofasziale Entlastung: Der Schabereiz senkt den lokalen Muskeltonus, löst Verklebungen der Faszienstrukturen und dämpft nozizeptive Schmerzsignale über die Stimulation von Mechanorezeptoren.

Gua Sha und wissenschaftliche Studien

Hier eine Auswahl wissenschaftlicher Studien zur Behandlung mit Gua Sha Massage (mit Quellenangabe)

Chronische Nackenschmerzen:

Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 48 Patienten zeigte nach einer einmaligen Gua-Sha-Behandlung nach einer Woche eine signifikant stärkere Reduktion der Nackenschmerzen als bei einer Wärmebehandlung; auch Beweglichkeit und funktioneller Status verbesserten sich.

Quelle: Braun M. et al. (2011), Pain Medicine, 12(3), 362–369. DOI: 10.1111/j.1526-4637.2011.01053.x.

Chronische Rückenschmerzen:

Eine randomisierte Studie mit 50 Patienten mit chronischen Kreuzschmerzen zeigte nach zwei Gua-Sha-Behandlungen eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität und eine Verbesserung des subjektiven Gesundheitszustands gegenüber einer Wartelisten-Kontrollgruppe.

Quelle: Lauche R. et al. (2019), Complementary Therapies in Clinical Practice, DOI: 10.1016/j.ctcp.2018.11.002.

Mikrozirkulation:

Eine Pilotstudie mit 11 gesunden Probanden zeigte nach Gua Sha eine deutliche Steigerung der lokalen Mikrozirkulation im behandelten Gewebe. Dies liefert einen möglichen physiologischen Erklärungsansatz für die kurzfristige Schmerzlinderung.

Quelle: Nielsen A. et al. (2007), Explore, 3(5), 456–466. DOI: 10.1016/j.explore.2007.06.001.

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