Diagnostik nach TCM


Diagnoseverfahren


Ziel jeder TCM-Diagnose ist es, die Ursache eines Zustandes zu erkennen Danach richtet sich die Behandlung des Patienten nach den TCM-Behandlungsverfahren


Anamnese

Die ausführliche Befragung des Patienten dient zur genauen Unterscheidung der "Ba Gang" (der acht Leitkriterien):
Innen und Außen, Kälte und Hitze, Fülle und Leere sowie zwischen Yin und Yang.


Zungen- und Pulsdiagnose

Veränderungen der Zunge in ihrer Form, Farbe, Beweglichkeit und Oberfläche sowie die Beschaffenheit des Pulses
spiegeln den Energiefluss des Körpers, Organfunktionsstörungen und -Organerkrankungen wider. Der Puls hat in der
TCM 32 verschiedene Qualitäten, z.B.: holpernd, fein, oberflächlich, unterdrückbar, rau, fadenförmig, gespannt etc.

Antlitzdiagnose

Das Gesicht spiegelt - nach der TCM - das Herz wider, so dass durch dessen Betrachten das Verhältnis zwischen
Körper und Geist ersehen werden kann. Der Körper ist Träger des "Geistes", also Träger jener Energie, die unsere
Lebensqualität und Persönlichkeit formt.

Betrachten

Betrachten des allgemeinen Zustandes des Menschen, insbesondere von Haut und Augen. Wichtig ist auch die Zungendiagnose: Aus Form, Farbe, Bewegung und Belag der Zunge kann der Therapeut auf Störungen im Fluss der Lebensenergie Qi schliessen.

Hören

Hören der Stimme und der Atemgeräusche.

Erfragen

Die mündliche Darstellung des Patienten über seine Krankheitsvorgeschichte und sein persönliches soziales Umfeld ergänzt die Diagnose.