Menstruationsbeschwerden

Viele Frauen leiden vor oder während der Menstruation (Dysmenorrhoe) unter folgenden Beschwerden:

Unregelmäßigkeit der Monatsblutung, Starkblutung (Hypermenorrhoe), Schwachblutung (Hypomenorrhoe), Blutverklumpung beim Regelausfluss, Bauchkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, Kopf-, Brust und Rückenschmerzen dazu psychische Begleiterscheinungen wie depressive Verstimmungszustände, erhöhte Reizbarkeit, Übellaunigkeit, Leistungsminderung, Energiemangel und Müdigkeitszustände, Akne, Heisshungerattacken (z.B.auf Süßigkeiten).

Schuld nach der Schulmedizin ist der Abfall des Hormonspiegels im Blut. Diese Hormonschwankungen und das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur sind für die Beschwerden verantwortlich.

Wer unter diesen Menstruationsbeschwerden leidet, kann aber in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Linderung finden, die frei von jeglichen Nebenwirkungen ist, ganz im Gegensatz zu den üblichen Hormonpräparaten. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet mit Ihren sanften Heilmethoden eine wirksame Alternative zur Schulmedizin. Denn in der chinesischen Medizin hat gerade die Frauenheilkunde einen besonderen Stellenwert.

Ursachen der Menstruationsbeschwerden nach der TCM

Allgemeine Ursachen :
Die Ursachen können emotionale Gründe haben sowie Fülle- und Mangelzustände, Feuchtigkeit und Kälte, Qi- und/oder Blutstagnation, Blut Stase und/oder Bluthitze im Unterleib, Nierenschwäche, Überanstrengung oder Geburten.

Verantwortliche Meridiane für die Menstruation sind:
-> Leber (Qi und/oder Blutstagnation)
-> Ren Mai
-> Chong Mai

Die Behandlung:

Die Behandlung durch die TCM ist ganzheitlich, oft kombiniert man gleichzeitig verschiedenen Methoden.
Beispiele: Blockade- oder Nässe-Typen behandelt man mit Schröpfen auf dem Rücken oder auch durch Akupunktur oder Massagen an den entsprechenden Punkten am Rücken und anderen Körperbereichen. So kann der Qi-Blut-Kreislauf verbessert werden.

Gegen den Kälte- oder Schwäche-Typ kann die Moxibustion neben bestimmten Akupunkturpunkten angewendet werden. Diese Therapieform erzeugt eine wärmende oder aufbauende Wirkung. Individuell angepasste Mischungen aus chinesischen Kräutern helfen das Qi und Xue wieder aufzubauen, die Blockade aufzulösen oder den Unterleib aufzuwärmen.

Akupunktur wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern bringt nach fernöstlicher Vorstellung die Lebensenergie Qi wieder ins Gleichgewicht, reguliert das Nervensystem und aktiviert den Hormonhaushalt und die körpereigene Selbstheilungskraft.

Als generelle Regel gilt:
Während der Periode sollte man Sportaktivitäten reduzieren, nicht im kalten Wasser schwimmen, mehr Warmes essen und trinken und einen harmonischen Gemütszustand pflegen. Genügend Schlaf und der Abbau von Stress ist ebenso empfehlenswert und trägt auch generell zum besseren Wohlbefinden bei.

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