Menopause - Wechseljahre

Menopause - Wechseljahre - Klimakterium

Was sind die Wechseljahre?

Als Wechseljahre (Klimakterium) bezeichnet man die Zeit der hormonellen Umstellung, die am Ende der fruchtbaren Phase einer Frau steht. Angesichts der heutigen Lebenserwartung müssen Frauen mit konstitutionell schwachen Hormondrüsen teilweise zwei Drittel ihres Lebens mit einem Mangel an Sexualhormonen zubringen. Oft findet man in der medizinischen Literatur verschiedene Begriffe, die alle einen etwas anderen Zeitraum der Wechseljahre beschreiben. Sie kennzeichnen verschiedene Abschnitte der Wechseljahre, die mit bestimmten, typischen Veränderungen im Hormonhaushalt verbunden sind und geben Hinweise für die medizinische Diagnostik.

Die wichtigsten Begriffe sind:

Prämenopause ist die Zeit vor der Menopause. "Prä" bedeutet vor. In der Prämenopause nimmt die Produktion von Progesteron langsam ab. Die Ausschüttung von FSH nimmt dagegen zu. In dieser Zeit treten aber immer noch Blutungen auf, häufig mit typischen Zyklusveränderungen. Die Prämenopause liegt meistens zwischen dem (40-)45. und 50. Lebensjahr.

Menopause ist definiert als die letzte Regelblutung. Das gilt nur, wenn ein Jahr lang keine weitere Monatsblutung mehr stattfindet. Der genaue Zeitpunkt der Menopause lässt sich deshalb nur im nachhinein festlegen. Hier liegt das Alter zwischen 45 und 55 Jahren.

Postmenopause beginnt nach der Menopause etwa ein bis zwei Jahre nach der letzten Periode. "Post" bedeutet nach. Die Postmenopause reicht etwa bis zum 65. Lebensjahr. Erst nach dieser Phase spricht man vom beginnenden Alter.

Symtome der Menopause

Schwindel, Flimmern vor den Augen, Nachtschweiß, innere Unruhe, depressive Stimmungszustände, Angstzustände, psychische Veränderungen durch die hormonelle Umstellung, trockener Husten, blutiger Auswurf, Haarausfall, Rückenschmerzen, Verlust der Libido, trockene Haut, Gewichtszunahme, Hormonstörungen, Herzstolpern, Antriebsmangel, Nervosität, Müdigkeit, Leistungsmangel, chronische Verstopfung, Osteoporose, chronische Blasenentzündung, erhöhter Harndrang.

Ursache nach TCM

Zunehmender Nieren-Yin-Mangel und dadurch bedingter Füllezustand der Leber in Verbindung mit der Stagnation des Leber Qi und einer Disharmonie von Yin und Yang. Beschwerden im Klimakterium betreffen also zu einem wichtigen Teil den Funktionsbereich "Niere" sowie die Essenz. Mit zunehmendem Alter und abnehmender Zahl der Eizellen im Ovar nimmt auch die Produktion von Östrogen und Progesteron ab (sagt die Schulmedizin), bzw. vermindert sich die Kraft der Essenz (sagt die TCM). Die Behandlung erfordert die Stärkung der "Niere" und den Schutz und Erhalt der Essenz.

Behandlung nach TCM

Die Behandlung durch die TCM ist ganzheitlich, oft kombiniert man gleichzeitig verschiedenen Methoden.
Die vielfältigen Beschwerden im Klimakterium lassen sich durch Akupunktur sehr deutlich bessern. So kann man meistens eine hormonelle Therapie vermeiden. Klinische Studien zeigen eine Linderung der klimakterischen Beschwerden von bis zu 88% bei den Patientinnen - und das ohne die Nebenwirkungen westlicher Hormonprodukte. Akupunktur bringt nach fernöstlicher Vorstellung das Leber Qi wieder ins Gleichgewicht, reguliert das Nervensystem und aktiviert den Hormonhaushalt und die körpereigene Selbstheilungskraft.

Chinesische Heilkräuter regulieren auf sanfte Weise das Auf und Ab der Hormone und stellen das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder her.

Lebensstil als Basisbehandlung
Im Speziellen sind die Bereiche Ernährung und Stoffwechsel, Schlaf und Erholung, moderate Bewegung und Meditation, dauernder Stress durch Bedingungen in Beruf und Familie wieder in inneren Einklang zu bringen.

Seitenanfang - Startseite
Hormonstörungen - Menstruationsbeschwerden - Ovarialzysten